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Ich war mal ein Mann...

  • Autorenbild: Belkisa Geutner
    Belkisa Geutner
  • 28. Mai
  • 1 Min. Lesezeit
Ich war mal als Frau ein Mann

Ich war mal ein Mann...


Ich stand eines Tages in meinem Büro, sah an mir hinunter und dachte:

„Wann habe ich eigentlich aufgehört, eine Frau zu sein?“



Ich trug Anzüge, maskuline Blusen, elegante Schnürschuhe –

die Krawatte hätte das Bild perfekt gemacht.


Ich sprach wie ein Mann.

Ich dachte wie ein Mann.

Ich bewegte mich wie ein Mann.


Und in diesem Moment wurde mir klar:

Ich hatte meine Identität als Frau verloren.


Ich kam vom Rand der Gesellschaft.

Kein Geld. Keine Kontakte.

Keine glänzenden Voraussetzungen.


Ich wollte beweisen, dass auch Frauen wie ich Karriere machen können.


Also passte ich mich an und studierte die Regeln der Männerwelt.

Ich schrieb 10 Jahre lang Tagebuch,

analysierte, wie Männer auftreten,

sprechen, Standing beweisen.


So lange, bis ich selbst einer wurde....

Und weißt du, was mich damals wirklich getroffen hat?


Ich hatte gelernt, mich durchzusetzen,

aber ich hatte vergessen, wer ich wirklich bin.


Ich wollte Erfolg.

Aber nicht um den Preis meiner Weiblichkeit.


Heute weiß ich:

Frauen sind anders.

Und das ist gut so.


Wir müssen nicht härter, lauter oder männlicher werden.

Wir dürfen anders führen. Anders wirken.

Und trotzdem (oder gerade deshalb) erfolgreich sein.


👉 Hast du jemals das Gefühl gehabt, du müsstest härter kämpfen als Männer, um dieselbe Anerkennung zu bekommen?

 
 
 

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